MFRs 24/15

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Betreff: MFRs 24/15
Von: df6li@db0blo
Gruppen: ampr.bbs.mf
Datum: 22. Jun 2015, 19:33:00
From: DF6LI @ DB0BLO.#BLN.DEU.EU (Klaus)
To:   MF @ DL

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MF-Rundspruch (MFRs) 24/2015 (Nr. 1844 seit 1977)
Aussendung: ab 13 Jun 2015
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M F - R U N D E  e.V.
Homepage:           www.marinefunker.de
Redaktion:          DL1NL, Fred, MF779
Email:              dl1nl@hotmail.de
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Hinweise:
1. Einsendeschluss donnerstags 20:00 LT
2. Die MF-Rundsprueche koennen auf der Homepage der MF-Runde e.V.
   (Service=>Rundspruch=>Auswahl) etwas spaeter eingesehen oder
   heruntergeladen werden 
3. Ab montags ist der MFRs als PR-Version DL-weit in den Packet
   Radio Mailboxen Rubrik "MF" und "Distrikt" zu lesen.
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1. Geburtstage   13 Jun - 19 Jun 2015:
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13 Jun MF0884  DH4BEN   Benedikt     45 Jahre,
14 Jun MF0469  DL4BCJ   Hans-Juergen 84 Jahre,
14 Jun MF0678  OH1WR    Rauno        70 Jahre,
15 Jun MF0778  DF7QN    Hermann,
15 Jun MF0977  DL5HAN   Juergen,
17 Jun MF0984  DJ5LB    Michael      55 Jahre,
18 Jun MF0738  DL1EED   Dorothea,
18 Jun MF0795  OZ2CBA   Frank        50 Jahre,
19 Jun MF0044  DL9QP    Werner       88 Jahre.
Die MF-Runde gratuliert herzlich und wuenscht Gesundheit,
Wohlergehen und Freude im neuen Lebensjahr
(Marie-Luise, DF7PM)


2. MF-Mitgliederbewegung:
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Voranmelder: DO5DL, Dianna Lorenzen aus Buxtehude, DOK E19.


3. Diplome:
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Am 11.06.15 habe ich das Kehdinger Küstenschiffahrtsmuseums-Diplom mit
der Nummer 1 an OM Heinz, DF4BV verliehen. Herzlichen Glueckwunsch dazu.
Timo, DK9WE


4. MF-Intern:
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1) Unser 2. Vorsitzender Klaus, DF6LI gibt bekannt:
Vom 13 - 20 Jun fahre ich wieder Boot auf der Ostsee.

2) Da wurde zum zum Museum Ships Weekend ganz ordentlich geklotzt:
22 Jahre nach Ausserdienststellung war U10 im Marinemuseum Wilhelmshaven
am Museum Ship Weekend 2015 als DF0RI wieder qrv. Am Freitag um 12:55 UTC
erfolgte die erste Verbindung mit der HMS Belfast. Grussworte des
ehemaligen Kommandanten FKpt. a.D. Juergen Weber wurden uebermittelt und
aus London bestaetigt. Nach der Erstverbindung legten sich unsere Jutta,
DF6LP und Bjoern, DG8OBN kraeftig ins Zeug und machten die ersten QSOs.

Einen besonderen Auftritt hatte der Verband Deutscher Ubootfahrer (VDU).
Mit zwei Ansprechpartnern vor Ort vertreten, stauten sich regelmaessig
die Besucher von der OPZ bis zu den Torpedorohren, wenn Heiko Mross -
ehemaliger Sonarmeister - die Technik erklaerte. Samstag gab es ein QSO
mit dem Schwesterschiff U9 in Speyer; Operator war der ehemalige Funker
von U23 Matthias Moorkamp.

Am Sonntag stiessen dann Heino, DK9HH und Olaf, DL6BAI) dazu, machten
Telegrafie und unterstuetzen tatkraeftig bei der Oeffentlichkeitsarbeit.
Zu den besonderen Verbindungen gehoerten neben den MF-QSOs und den
anderen U-Booten (U995 und U9) ein QSO mit DL0CUX/mm in SSB.
Unsere Antenne war eine Dipolgruppe in ca. 18m Hoehe an einem GFK-Mast am
Batterie-Luk montiert. Nach 366 QSOs in 30 Laender (weiteste Verbindung
Thailand) und ueber 150 DOKs endete ein wunderschoenes Wochenende.
73 es awdh Henrik, DL6OCH


5. Dienst an Bord / TMs:
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Cap San Diego:
13 Jun     Andreas, DK9HE und Claus, DL1HBL
14 Jun     Roland, DF3LZ und Jutta, DF6LP
20 Jun     Bert, DL2HCB
21 Jun     Harald, DL5XI und Manfred, DL5HL

TMs CW/SSB:
13 Jun     Heinz, DF4BV
14 Jun     Mario, DJ8NU
20 Jun     Fred, DL1NL
21 Jun     Klaus, DF6LI


6. Unsere Funkrunden:
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An der Kloenrunde vom 10.06.15 auf 3625 khz, beteiligten sich 17
Stationen und 5 Klubstationen. Es konnten Punkte in SSB und CW fuer das
Kehdinger Kuestenschiffahrts-Museums Diplom gearbeitet werden.Die
Condx waren nicht ganz so gut. VY 73 Dorothea, DL3DBN MF933

HTP am Donnerstag 11.06.2015: Heute HTP mit sehr wechselhaften condx.
5 Stns und 1 Kuttergast aus Southport England. Alle Stns melden ufb
Wetter und wir geniessen die Zeit im Womo. Claus, DL1HBL, NCS

MF CW-Runde Donnerstag 1830 lt:
Die Sommerbedingungen machen sich mit staerker werdendem QSB bemerkbar.
Mit unterschiedlichen Signalen trafen sich 8 MF-Stationen auf der 3565
kHz. NCS: Albert, DF8LD. (Fred, DL1NL)


7. Unsere Nachbarn :
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Griechischer Stand auf der HAM RADIO, Halle A1 - Nr 843 mit John SV1GE
und Chris SV1IYA. (QSP Klaus, DF6LI)


8. Amateurfunk:
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Keine Meldungen.


9. Aus Seefahrt und Funkwesen:
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Es wurde schon viel geschrieben ueber die Entstehung des Morsealphabets.
Samuel F.B. Morse hatte die Idee zur Benutzung eines Telegraphencodes,
der noch einige Zeit brauchte bis zum heute gebraeuchlichen Telegrafie-
Alphabet.

Zur Geschichte der Entstehung Auszuege aus einem interessanten
Artikel des Mitteilungsblatts der Seefunkkameradschaft Bremen aus
dem Jahr 2006:

Ab 1 Jul 1852 wurden Morsezeichen als Einheitsalphabet fuer die
Abwicklung des internationalen Telegrammverkehrs allgemein
vorgeschrieben. Allerdings hatte Samuel F.B. Morse, der amerikanische
Historienmaler, seine Ideen zu einem Telegraphen bereits 1832 auf der
Rueckreise von Le Havre nach New York an Bord des Schiffes "Sully"
gefasst und in den folgenden Jahren seinen Apparat entwickelt und
oeffentlich gezeigt. Aber, was heute als "Morsealphabet" bezeichnet wird,
stammt nicht von Morse. Zwar findet sich in seinen schriftlichen
Aufzeichnungen auch der Plan eines aus Punkten und Strichen zusammen-
gesetzten Alphabets. Doch arbeitete er mit einem System, bei dem mit
Hilfe von Zifferngruppen Codezeichen fuer die verschiedenen Woerter
gebildet wurden. Das System wurde zwar von einem seiner Mitarbeiter,
Alfred Vail, 1837 so veraendert, dass fuer jeden Buchstaben ein
besonderes Telegraphierzeichen verwendet wurde. Dadurch fielen die
dicken Codebuecher weg, aber auch dieses Telegraphiealphabet war noch
nicht das heute gebraeuchliche.

1847 kamen zwei Amerikaner, Robinson und Chaplin, nach Hamburg, um fuer
die Linie Hamburg-Cuxhaven einen elektrischen Telegraphen von Morse
einzubauen. Als man den Betrieb aufnahm, zeigten sich die vorhandenen
Nachteile des amerikanischen Alphabets, so dass der Inspektor Gehrke
der Linie ein neues Alphabet angab. Es existierte aber noch andere
"Telegraphie-Alphabete" in Bayern und Oesterreich, die alle voneinander
abwichen. Als die beiden Amerikaner dem Ruf nach Wien folgten, um
eine weitere Verbindung mit Morseapparaten einzurichten, nahmen
sie das Alphabet von Gehrke mit. In jene Jahre faellt nun die erste
Einigung auf dem Gebiet des Telegraphenwesens, die Gruendung des
"Deutsch-Oesterreichischen Telegraphenvereins", 1850, der es sich zur
Aufgabe gemacht hatte, den internationalen Telegraphenverkehr zu
schaffen und zu erleichtern. Die Vertreter der im Telegraphenverein
zusammengeschlossenen Staaten schufen, in Anlehnung an das von Gehrke
angegebene Alphabet, den "Internationalen Telegraphencode", den man
zu Ehren von Samuel F.B. Morse kurzweg als "Morsealphabet"
bezeichnete.


10. Zu guter Letzt:
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"Warum hat Ihr Sohn die U-Boot-Einheit wieder verlassen?"
"Er kann nur bei geoeffnetem Fenster schlafen."

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Ende MF-Rundspruch
Die Redaktion/der TM des MFRs wuenschen ein ufb Wochenende
und den Kranken gute Besserung.
Moin Moin
tot 22/1823z jun 2015 li

Datum Thema#  Autor
22.06. o MFRs 24/151df6li

"News-Portal" auf dem HAM-Web-Servfer DB0ERF.